Die Grünesputsche
"Rodalber Grünesputsche"
Uns Rodalber nennt man allgemein auch "Die Grünesputsche". Wie kam es zu diesem eigenartigen Namen? Der Erfindungsreichtum Rodalber Frauen
verhalf Rodalben bereits um die Jahrhundertwende zu einem Exportschlager.
Der Grünesputsche - ein früher Exportschlager
Sie banden im eigenen Garten gezogenes Suppengemüse wie Selerie, Lauch, Petersilie zu Bündeln zusammen und verkauften diese auf dem Wochenmarkt im nahen Pirmasens.
"Äns drei, zwä funf, die große zee Penning" erscholl es lautstark über den Wochenmarkt. Mit diesem Marktschrei priesen die Rodalber ihr spezielles Produkt an, was so viel bedeutet wie ein Bündel kostete drei, zwei Bündel zusammen fünf und ein großes Bündel zehn Pfennige.
Eine Tradition lebt fort
Heute wird man auf dem pirmasenser Wochenmarkt wohl keine Marktfrau aus Rodalben mehr entdecken, die ihr eigenes Suppengemüse anbietet. Jedoch lebt die Tradition in der "Rodalber Grünesputschefraa" fort, einer Symbolfigur, in deren Rolle eine rodalber Frau schlüpft und als solche die Stadt Rodalben repräsentiert: Die "Rodalber Grünesputschefraa" finden wir auch als Figur am rodalber Marienplatz verewigt .