Frankreich von Anfang an
Frankreich ist für uns immer eine Reise wert. Bereits unsere ersten gemeinsamen Urlaubsreisen führten uns in dieses wunderschöne Land. Da wir nahe an der französischen Grenze leben, liegt das gesamte Land für uns im Bereich einer Auto-Tagesreise. Das hat dazu geführt dass wir in unseren gemeinsamen knapp 40 Jahren sicherlich rund 25 mal unseren Urlaub in vielen unterschiedlichen Regionen Frankreichs verbracht haben. In diesem Bericht schildern wir unsere unsere Eindrücke aus unserem Urlaub an der Côte D'Azur im Juni 2007.
Manche mögen's laut
Die Côte d’Azur war schon immer geschäftig und quirlig. Dessen waren wir uns bereits bei der Buchung des Urlaubs bewusst. Dennoch fanden wir dort immer Ecken mit Ruhe und Beschaulichkeit. Dieser Kontrast hat uns immer gereizt. Bei unserem diesjährigen Urlaub an der Côte d’Azur hat sich doch in dieser Hinsicht einiges geändert. Wir erlebten durchweg viel Verkehr, hektisches Treiben und permanente Parkplatzprobleme.
Sicherlich lag das auch an der Gegend, für die wir uns entschieden hatten, nämlich nahe Nizza. Aber auch auf unseren Fahrten in Regionen, die wir von unseren früheren Urlauben kannten, mussten wir feststellen, dass insgesamt der Autoverkehr an der Côte d’Azur in den letzten Jahren doch erheblich zugenommen hat und bisweilen unerträglich ist. Ein Blick auf die Auto-Kennzeichen zeigt uns, dass es keineswegs überbordender Tourismus ist, was diese Gegend so voll von Menschen macht. Wir haben den Eindruck, dass speziell die Gegend um Nizza einfach übervölkert ist.
Wir konnten jedoch gut mit dieser Situation umgehen. Das lag einerseits an unserem Hotel, das die Möglichkeit zur Erholung und Entspannung bot. Andererseits hatten wir uns relativ schnell an den vielen Verkehr gewöhnt und auch schnell gelernt, zu welchen Zeiten der Verkehrsfluss akzeptabel war.
Auf der Autostraße der Sonne
Die Provence erstreckt sich vom Rhonegraben im Westen in Richtung Osten über die Voralpen, die küstennahe Gebirge „Massif des Maures“ und das Esterell-Gebirge bis zu den Seealpen an der italienischen Grenze. Die kürzeste Strecke an die Côte d'Azur führt von uns aus über die Schweiz und Italien. Wir bevorzugten allerdings die knapp 100 km längere Strecke durch Frankreich (Metz-Dijon-Nancy-Lyon etc.). Wir wollten nämlich in Avignon eine Zwischenstation einlegen und uns diese interessante Stadt, an der wir schon oft vorbeigefahren sind mal etwas näher ansehen.
Auf der Fahrt durch Frankreich in den Süden auf der „Autoroute du Soleil“ – was für ein Name – wird bereits kurz nach Lyon die Landschaft immer mediterraner. Ginster, Olivenbäume, Zypressen, Pinien, Reben, Lavendel bestimmen die Vegetation im Rhonetal , man kann das Meer förmlich riechen. Bereits diese Region mit vielen sehenswerten Städten wie Orange, Avignon, Nimes, Arles böte genügend „Stoff“ für eine Urlaubsreise ganz abgesehen von einer exzellenten Küche und hervorragenden Weinen.
Weiter mit Avignon...
