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Der Süden

Von Colonia de Sant Jordi bis nach Palma

sueden_1_20070525_1561588217Fährt man von Colonia de Sant Jordi aus in Richtung Palma erlebt man Mallorca von seiner stillen Seite abseits von Fremdenverkehr und Trubel. Die wenig befahrenen, häufig kerzengeraden Straßen führen durch eine meist flache, ebene Landschaft, die durch eine fast unwirkliche Stille und Schönheit besticht. Man fährt an den kleinen Häfen Sa Ràpita und S'Estanyol vorbei, ehe man die malerische kleine Felsenbucht Cala Pi erreicht.

Cala Pi

sueden_1_20070525_1383904037Der Ort selbst besteht aus sauberen sehr schönen Ferienhäusern und Bungalowanlagen. Ferner konnten wir auch einige Restaurants und Cafés ausmachen. An einer Felsspitze steht ein alter Wachturm, von wo ein Blick auf die wild romantische Schönheit der Küstenlinie möglich ist. Der Strand der Cala Pi ist die letzte Bademöglichkeit an der Küste bis S' Arenal.

Die Küste dazwischen steigt bis zu einer imposanten bis zu 200 m hohen Steilküste an, die uns auf unserem Weg öfters zu einem kurzen Stopp eingeladen hat, um die grandiosen Ausblicke zu genießen. Stopps sind allerdings an vielen Stellen nicht möglich, weil die Küste über weite Strecken durch einen Zaun gesichert ist.

S'Arenal

Schließlich flacht die Küste wieder ab, ehe man nach rund 25 km das in der Bucht von Palma gelegene S'Arenal erreicht. Über S'Arenal zu schreiben hieße Eulen nach Athen tragen.

Schön ist sicherlich der sehr lange und breite feine Sandstrand. Auch die direkt dahinter liegende Strandpromenade mit ihren Balnearios lädt zum Bummeln ein. Diese 15 fast baugleiche Strandlokale sind durchnummeriert von Nr. 1 bis Nr. 15. Balneario Nr. 6 erreichte als "Ballermann" eine besonders bei deutschen Touristen aus unserer Sicht eher fragwürdige Berühmtheit. Zum Zeitpunkt unseres Besuches waren die Balnearios alle geschlossen bis auf - na rate mal - richtig geraten, bis auf den Ballermann.

Die geschlossene, kilometerlange, mehrstöckige Häuserzeile gegenüber der Strandpromenade erinnert an eine Betonwüste und besteht vorwiegend aus Hotels, Kneipen, Diskotheken, Biergärten, und ähnlichen Etablissements. Oberbayern, Bierkönig, Schinkenstraße sind allseits bekannte Namen für die sicherlich nicht inseltypischen Partylokalitäten.

Für uns war dieses Zentrum des deutschen Massentourismus wenig attraktiv aber wir denken, es muss auch so etwas geben. Erst als wir bereits wieder weg waren, hatten wir bemerkt, dass wir überhaupt nicht fotografiert hatten.

Palma

sueden_4_20070525_1201727532Auf der Weiterfahrt um die Bucht von Palma kommt man durch einige nicht sonderlich attraktive Vororte, ehe man Palma erreicht. Diese rund 330.000 Einwohner zählende Metropole ist nicht nur Inselhauptstadt sondern auch die Hauptstadt der Balearen.

Geprägt wird das Stadtbild gleich zu Beginn durch die majestätische Kathedrale Sa Seu und dem Almudeina-Palast, dem alten Königspalast. Obwohl Palma eine richtige Großstadt mit breiten Zufahrtsstraßen, prächtigen Geschäftsstraßen, schönen Parks und lichtüberfluteten Plätzen ist, findet man schnell in die anheimelnde Altstadt mit engen Gassen, schönen Geschäften, schicken Restaurants und Cafés.

Die Stadt ist reich an Sehenswürdigkeiten wie Palästen, Kirchen und Museen. Um dies alles näher zu erkunden ist es sicherlich sinnvoll, sich einige Tage Zeit dazu zu nehmen, Zeit, die wir nicht hatten. Nicht zuletzt deshalb, weil mir bei unserem Besuch meine Brille zu Bruch ging und ich deshalb nicht mehr gut sehen konnte, haben wir uns auf einen Stadtrundgang beschränkt um einen Eindruck und einen gröberen Überblick über Palma zu erhalten. Bei unserem nächsten Mallorca-Aufenthalt werden wir uns näher mit dieser Stadt befassen.

Bildergalerie von dieser Tour...

Update vom 27.11.2007

Ein Wochende in Palma...