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Der Osten

Vom tiefen Südosten in den äußersten Norden Mallorcas

calas_5_20070525_1340674414Das Bild der Ostseite der Insel wird geprägt durch eine Vielzahl von Buchten, die Calas, die sich wie kleine Fjorde in die Insel schieben. Die Buchten sind meist von Felsen umsäumt, an ihren Enden befinden sich kleine Badestrände. Die meisten Calas sind bebaut. Wir finden dort bekannte Namen wie Cala Santanyi, Cala Figuera, Cala D'Or, Cala Millor oder auch die Cala Rajada.

Das Wetter bei unserem Besuch an der Ostküste war alles andere als schön. Trotzdem haben wir einige Calas besucht. Einige haben uns gut gefallen wie beispielsweise die Cala Santanyi und die Cala Figuera, weil sie klein und ursprünglich sind. Andere könnten uns vielleicht bei besserem Wetter gefallen wie beispielsweise die mondänere Cala D'Or mit ihrem großen Yachthafen oder dass lebendige Cala Rajada weiter östlich.

Bei Cala Millor oder dem S'Illot in unmittelbarer Nähe hätte wohl auch besseres Wetter nicht geholfen. Beide Orte, insbesondere aber S'Illot, haben uns überhaupt nicht beeindruckt und uns nicht einmal dazu gebracht, aus dem Auto auszusteigen. Es sind voll erschlossene Touristenhochburgen mit allen negativen Begleiterscheinungen wie Betonwüste, Spielhöllen, Touristenrestaurants etc.

Hier einige wenige Eindrücke von den Calas...

Alcúdia

alcudia_1_20070525_1404999104Über C'an Picafort, großer Badeort in der Bucht von Alcúdia, und Port d'Alcúdia gelangen wir schließlich in das etwas vom Meer entfernt liegende Alcúdia. Diese Stadt ist umgeben von einer mächtigen Stadtmauer. In die pittoreske Altstadt mit engen, verwinkelten Gäßchen kommt man am Besten durch eines der mächtigen Stadttore.

Ein Bummel vorbei an schönen Geschäften hat uns trotz des nicht allzu guten Wetters gut gefallen. Innerhalb der Stadtmauern finden wir auch einige kleine, urige und gemütliche Lokälchen. In einem davon haben wir gegessen.

 

Bildergalerie aus Alcúdia...

Cap de Formentor

Den Abschluss unserer Fahrt in den Inselnorden bildete ein Besuch am Cap de Formentor, der nördlichsten Spitze der Insel. Das Cap bildet den Endpunkt der wie ein riesiger Felssporn ins Meer hinausragenden Halbinsel Formentor.

Die enge, teilweise steile und recht abenteuerlich anmutende Straße beginnt unmittelbar hinter dem Badeort Port de Pollenca und führt über mehrere Kilometer durch eine traumhafte, atemberaubende Gebirgslandschaft.

Unterwegs befinden sich einige Miradore, von denen man grandiose Ausblicke haben soll. Am Cap selbst steht ein Leuchtturm. Auch von hier aus soll es herrliche Panoramablicke geben. Du merkst schon an der Formulierung, wir hatten die grandiosen Ausblicke wetterbedingt nicht. Trotzdem hat sich der Weg dorthin alleine schon wegen der Fahrt gelohnt.

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