Monchique
Malerisches Städtchen in der gleichnamigen Serra
Nach unserem Abstecher nach Odeceixe wenden wir uns von Aljezur aus in östlicher Richtung im Landessinneren der Serra des Monchique, einem Gebirgszug der westlichen Algarve an der Grenze zum Alentejo zu. Diese liebliche Hügellandschaft mit der höchsten Erhebung, dem Foia (902 m) besticht durch seine üppige Vegetation. Leider wurde die vornehmlich aus Korkeichen, Eukalyptus und Fichten bestehende Pflanzenwelt durch die verheerende Waldbrände in den letzten Jahren doch erheblich in Mitleidenschaft bezogen. Dennoch ist eine Fahrt von Aljezur über das Dorf Marmelete nach Monchique, dem Hauptort der Serra immer noch reizvoll.
Städtchen im Gebirge
Diese 8.000-Einwohnerstadt liegt rund 25 km östlich von Aljezur und ebenso weit nördlich von Portimao sehr malerisch an einem Berghang. Durch seine Hanglage bietet Monchique recht wenig Fläche, so dass die durch die Stadt hindurch führende Straße einerseits recht viel Verkehr aufnehmen muss und andererseits recht wenige Parkmöglichkeiten bietet.
Am Ortsausgang Richtung Lissabon ist allerdings eine größere Anzahl von Parkplätzen vorhanden. Man muss dann halt einige hundert Meter zurück laufen, um schließlich zum Largo 5 de Qutubro, dem zentralen Platz des Ortes zu gelangen. Der kurze Fußmarsch ist allerdings wegen der Enge und des Verkehrs nicht sonderlich angenehm. Die Attraktion des Platzes mit einigen Cafés bildet eine moderne Nachbildung einer historischen Brunnenanlage, wie sie früher an der Algarve zur Bewässerung im Einsatz war.
Verschlafenes Bergdorf
Am Ende des Platzes führen teils steile Gassen den Berg hinauf in den älteren Teil von Monchique. Erst bei unserem letzten Besuch haben wir uns diesen Teil etwas näher angesehen und waren doch sehr angetan. Hier ist der Trubel und die Hektik der Durchgangsstraße verschwunden. Monchique macht jetzt eher den Eindruck eines verschlafenen Bergdorfes. Die von schmucken kleinen Häuschen umsäumten Gässchen ziehen sich verwinkelt den Berg hinauf vorbei an der recht schönen Dorfkirche. Am Ortsrand beginnt ein Spazierweg zu einer verfallenen Ruine. Überall eröffnen sich tolle Ausblicke auf die grandiose Landschaft und das von oben aus betrachtet recht idyllische Monchique. Erst bei unserem letzten Besuch hat uns Monchique so richtig gut gefallen.
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