Aljezur
Entlang der Costa Vicentina
Vom Cabo Sao Vicente aus nehmen wir den selben Weg zurück bis nach Vila do Bispo. Wir biegen allerdings nicht auf die EN 125 ein, sondern folgen der EN 268 in Richtung Norden. Eine Fahrt auf dieser Route können wir nur empfehlen. Sie führt durch eine ruhige, bezaubernde, sehr dünn besiedelte Landschaft. Wir befinden uns immer noch im Naturschutzgebiet "Costa Vicentina".
Die Straße folgt der Küstenlinie, allerdings einige Kilometer landeinwärts. Um an den Atlantik zu kommen muss man den teils schmalen, teils beschwerlichen Stichsträßchen folgen, die zu den einzelnen Stränden führen. Abstecher dahin lohnen sich. So erhält man einen tollen Eindruck vom Naturschutzgebiet. Wir finden hier vorwiegend eine raue Steilküste mit hohen Klippen vor, die durch größere und kleinere Sandbuchten durchsetzt ist. Einfach gewaltig.
Aljezur
Nach etwa 45 km vom Cabo Sao Vicente aus gemessen erreichen wir Aljezur. Dieses bezaubernde, alte Hauptstädtchen des gleichnamigen Kreises mit 4.000 Einwohnern hat seine Ursprünglichkeit bewahrt. Die Straße führt zunächst durch den langgezogenen älteren Teil des Ortes hindurch.
Auf der linken Seite der Straße ziehen sich schmale Gassen den Hügel hinauf, der durch eine alte Burgruine gekrönt wird. Ein Bummel durch diese Gässchen zur Ruine hat uns sehr viel Spaß gemacht. Man hat den Eindruck, das unverfälschte Portugal zu erleben. Im Zentrum des Ortes wendet sich die Straße nach rechts und führt über ein Brücke in den neueren Teil von Aljezur. Ein Besuch dort erschien uns weniger interessant.
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